
Keime in Badeseen
Regelmäßig jeden Sommer setzt der große Ansturm auf die Badeseen ein. Picknick, mit Kindern plantschen, Surfen und entspannt dem Trubel zuschauen reizt mehr als die sterile Schwimmbadatmosphäre. Zudem wird das Wasser oft als weicher und angenehmer empfunden als im gechlorten Freibad, außerdem bringt einen die Luftmatratze oder das Tretboot schnell in Abstand zum Badelärm am Ufer.
Bildquelle: Werner Schönherr
In diesen Gewässern tummeln sich Erwachsene, die sich meist gut benehmen, und Kinder, die gerne beim Baden Wasser lassen, neben Fischen, Vögeln, Hunden, anderen Tieren und zahllose Kleinstlebewesen. Wenn diese Bakterien, Pilze und Algen sich zu stark vermehren, können sie zu Gesundheitsproblemen führen.
Aus diesem Grund wird das Wasser von Badeseen in Europa streng überwacht:
Es empfiehlt sich, insbesondere vor Reisen mit kleinen Kindern, sich bzgl. der Wasserqualität in der Urlaubsregion zu informieren und in Seen, die als gefährdet eingestuft werden, nicht zu baden.
In vielen außereuropäischen Ländern wird die Wasserqualität nicht sorgfältig überwacht, daher sollte dort bei begründetem Zweifel auf den Kontakt mit Süßwasser verzichtet werden.
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RMZ, 03.09.2012
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