Reiseinformationen - Stress


Was ist Stress?

Stress beschreibt ein inneres Notfallprogramm: Angreifen oder Fliehen und wenn das nicht hilft "sich Totstellen".  Schlangen und Krokodile sind Meister dieser sehr elementaren Sprache, die nur aus drei Worten besteht.

Nichts von dem, was andere tun oder was gerade geschieht, kann uns stressen.

Nur wir stressen uns, so paradox das klingen mag.

Aus unseren inneren und äußeren Wahrnehmungen, aus unseren Bedürfnissen und aus unseren Gedanken konstruieren wir Gefühle, die unser Handeln sehr unterschiedlich bestimmen können. Und im Prinzip geraten wir in Stress, d.h. wir schalten dann auf den Katastrophenmodus um, wenn

Wenn Angreifen oder Fliehen nicht möglich sind, entsteht eine Daueranspannung, die irgendwann in den Zusammenbruch führt: den Burn out.

Jede noch so kleine Belastung kann je nachdem, wie sie wahrgenommen wird, zu einem Training oder zu Stress führen.

Säugetiere, die sich gegenüber gestressten Reptilien als wesentlich begabter erwiesen haben, können ihr Notfallprogramm dämpfen, anderen ihrer Art ihren inneren Zustand mitteilen, sich gegenseitig beruhigen. Menschen können besonders gut miteinander kommunizieren und sich sogar selbst beruhigen, selbst dann noch, wenn die Stressreaktion unbewusst schon längst ausgelöst wurde.

Um eine Stressreaktion dämpfen zu können, muss sie wahrgenommen werden.

Wenn das Gefühl auftaucht "Ich bin gestresst" ist der Motor seit langem heiß gelaufen. Unser bewusster Anteil erkennt das Auslösen unseres Notaktvierungsprogramms früher, wenn wir uns intensiver mit dem vertraut machen, was wir "Spüren", das heißt mit dem was uns innere Rezeptoren mitteilen, bevor wir es bewerten: Schnelligkeit des Atems, des Herzschlages, Wärme, Verspannung, Druck uva.    

Wenn wir spüren, was da in uns verändert ist, hindert uns nichts daran es etwas zu beeinflussen. Wir können z.B.

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HEF, 15.02.2013



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